Ein paar Worte zu meiner Philosophie
Die Natur bietet mir in ihrem Schauspiel unzählige Anreize.
Ich sehe jeweils beim Entstehen eines Kunstwerkes
mitten im Naturgeschehen eine geometrische Form,
die diese Kulisse, Nische oder Raum noch interessanter
macht, sich reizvoll einfügt, hervorhebt oder betont.
Mitten in und mit der Natur lebend, bleiben auch meine
Kunstwerke von A bis Z im Oekokreislauf.
So hole ich das Holz im Wald, wo es von mir verarbeitet
wieder hinkommt. Die Verwandlung grob skizziert:
Suche des geeigneten Holzes
Für meine Objekte verwende ich vom Stamm bis zum Brennholz
alles, säge die Bretter, lagere und trockne sie.
Danach wird die Idee verwirklicht.
Die greifbare geometrische Form entsteht.
Das fertige Werk wird in seine vorgesehene Kulisse eingefügt;
somit wird die interessante, kleine Schlaufe
im Oekokreislauf von mir gezogen.
Mit Spannung stehe ich bereit,
das Objekt bei verschiedenen Witterungsverhältnissen
und Lichteinfällen zu fotografieren.
Mit der Fotografie ...
... veranschauliche ich dem Betrachter meinen Blickwinkel ...
... lassen sich viele grosse Objekte miteinander
vergleichen und auf einfache Art zu den Leuten bringen ...
... wird die Verwitterung des naturbelassenen Holzes sichtbar gemacht ...
... hebe ich die Schönheit der Natur mit den geometrischen Körpern hervor ...